ASKÖ TC Wöllersdorf | 2752 Wöllersdorf | Innerer Stadtweg 4

Vereinsstatuten

§ 1 Name und Sitz des Vereines

Der Verein führt den Namen „Arbeitsgemeinschaft für Sport- und Körperkultur in Österreich, Wöllersdorf“, kurz ASKÖ-Wöllersdorf genannt und hat seinen Sitz in der Marktgemeinde Wöllersdorf-Steinabrückl, Katastralgemeinde Wöllersdorf.
Er gehört dem ASKÖ-Landesverband Niederösterreich an und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Bundesabgabenordnung.

 

§ 2 Tätigkeitsbereich, Vereinszweck

Das Wirken des Vereines erstreckt sich auf das österreichische Bundesgebiet, insbesondere auf den Bereich der Marktgemeinde Wöllersdorf-Steinabrückl.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die körperliche und geistige Ertüchtigung seiner Mitglieder.

 

§ 3 Ideelle Mittel

Der Erlangung des Satzungszweckes dienen folgende ideellen Mittel:
a) Pflege der Leibesübungen auf allen Gebieten des Spitzen-, Breiten- und Gesundheitssportes für alle Altersstufen.
b) Geistige und fachliche Erziehung sowie Ausbildung im sportlichen Bereich durch Ausbildungslehrgänge und Wettbewerbe.
c) Abhaltung von Vorträgen.
d) Herausgabe von Mitteilungsblättern.
e) Einrichtung einer Fachbibliothek.
f) Errichtung von Turn- und Sportstätten.

 

§ 4 Materielle Mittel

Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
a) Beitrittgebühren, Einschreibgebühren, Mitgliedsbeiträge und Frühjahrsinstandsetzungsbeiträge
b) Spenden, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen (Sponsoreneinnahmen, Verkauf von gespendeten Sachen)
c) Erträgnisse (Zufallsgewinne) aus sportlichen Veranstaltungen (Nenngelder, Eintrittsgelder, Verabfolgung von Speisen und Getränken, Quiz, Tombola)
d) Subventionen aus öffentlichen Mitteln
e) Einnahmen aus Fitnessveranstaltungen
f) Werbeverträge und – vereinbarungen (Sponsoreneinnahmen mit Werbeverträge des Vereines)
g) Einnahmen aus der Vermietung von Tennisplätzen, deren Einrichtungen (Flutlichtanlage) und Tennisgeräten
h) Einnahmen aus Unterrichtserteilung
i) Gästestunden (Überlassung von Sportanlagen gegen Entgelt)
j) Zinserträge aus Spareinlagen
k) Einnahmen aus der Verpachtung einer Kantine
l) Einnahmen aus selbstbetriebenen Kantinen und Buffets
m) Einnahmen aus der Vermietung von Werbeflächen
n) Einnahmen aus Warenverkäufen mit Aufschlägen (Selbstkosten) (Tennisbälle, Sportgeräte, Sportbekleidung, alkoholfreie und alkoholische Getränke)
o) Einnahmen (Zufallsgewinne) aus geselligen Veranstaltungen (Sportlerball, Gschnas, Krampuskränzchen, Heurigenabende, Feste, Ausflüge, Wanderungen, gesellige Zusammenkünfte, Tombola und Quiz)
p) Einnahmen aus Telefonbenützung
q) Einnahmen aus Inseraten in Druck- und Zeitschriften
r) Flohmarkt, bei Erlös durch Verkauf an einen einzigen Abnehmer (Aludosensammlung, Verkauf an Wiederverwerter)
s) Flohmarkt, bei Verkauf an Publikum (Sportgeräte, Bekleidung, sonstige gebrauchte Gegenstände)

 

§ 5 Mittelverwendung

Die Mittel des Vereines dürfen nur für die in der Satzung angeführten Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder des Vereines dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereines erhalten.
Es darf keine Person durch den Verein, zweckfremde Verwaltungsauslagen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

§ 6 Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen, sie haben das aktive und passive Wahlrecht.
Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch die Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.
Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um diesen Verein erworben haben.

 

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereines können alle Personen, männlichen oder weiblichen Geschlechts werden, die sich zu einem freien, unabhängigen und demokratischen Staat Österreich bekennen.
Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

 

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen.
Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern sowie den Ehrenmitgliedern zu, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte.
Die Mitglieder haben die Vereinssatzungen und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind außerdem zur Zahlung der Beitrittsgebühren, Einschreibgebühren und Mitgliedsbeiträge verpflichtet.

 

§ 9 Austritt

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt kann nur mit Ende jeden Kalenderjahres erfolgen.
Die Abmeldung muss bis 1.11. schriftlich beim Obmann oder Sektionsleiter eintreffen.
Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist der Austritt erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.
Die Mitgliedsbeitragspflicht erlischt erst mit Wirksamkeit des Austritts.

 

§ 10 Ausschlussbestimmungen

Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt:
Wenn das Mitglied die Interessen des Vereines schädigt oder in den Vereinssatzungen niedergelegte Verpflichtungen nicht erfüllt.
Wenn es sich eines staatsfeindlichen oder die Gesamtheit schädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat.
Zur Fällung eines Ausschließungsbeschlusses ist der Vorstand berufen.
Der hievon Betroffene wird schriftlich in Kenntnis gesetzt und es steht ihm das Recht zu binnen 30 Tagen nach Erhalt der Verständigung im Wege des Verbandsvorstandes schriftlich zu berufen.
Nach Verstreichung dieser Frist oder Entscheidung im Sinne des Ausschlussbeschlusses tritt die Entscheidung in Kraft.
Sämtliche Rechte und Ansprüche gegenüber dem Verein sind mit Wirksamkeit des Ausschlussbescheides außer Kraft.

 

§ 11 Organe

Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, der Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.
Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf begründeten schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen stattzufinden.

 

§ 12 Generalversammlung

Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich statt.
Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung auf begründeten schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen stattzufinden.
Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder, stimmberechtigt hingegen nur jene ordentlichen Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und denen nicht wegen Vernachlässigung der Vereinspflichten von der Generalversammlung das Stimmrecht entzogen wurde, so wie die Ehrenmitglieder.
Die Einberufung der Generalversammlung erfolgt durch den Vorstand unter Angabe der Tagesordnung.
Die Einberufung hat spätestens drei Wochen vor dem Termin der Generalversammlung zu erfolgen.
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 14 Tage vor deren Abhaltung dem Vorstand zu übergeben.
Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
Ist die Generalversammlung nicht beschlussfähig, so ist sie nach Ablauf einer viertel Stunde abzuhalten, wobei die Beschlussfähigkeit ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder gegeben ist.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit.
Beschlüsse, mit denen die Satzungen geändert werden sollen, bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von 2/3 der abgegeben gültigen Stimmen.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter.

 

§ 13 Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
b) Beschlussfassung über den Voranschlag
c) Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
d) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr, Einschreibgebühr und der Mitgliedsbeiträge sowie des Beitrages für die Frühjahrsinstandsetzung
e) Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
f) Beschlussfassungen über Änderung der Satzungen und die freiwillige Auflösung des Vereines.

 

§ 14 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:
a) dem Obmann und seinem Stellvertreter.
b) dem leitenden Fachwart (Sektionsleiter) und seinem Stellvertreter.
c) dem Kulturwart und seinem Stellvertreter.
d) dem Schriftführer und seinem Stellvertreter.
e) dem Kassier und seinem Stellvertreter sowie.
f) bis zu vier Beiräten.
Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt vier Jahre; auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.
Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.
Der Vorstand ist bei Anwesenheit mindestens der Hälfte der Vorstandsmitglieder beschlussfähig.
Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Obmannes ausschlaggebend.
Den Vorsitz im Vorstand führt der Obmann, bei Verhinderung der Stellvertreter.
Die Generalversammlung kann den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder jederzeit ihres Amtes entheben.
Die Mitglieder des Vorstandes können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt dem Vorstand gegenüber bzw. bei Rücktritt des gesamten Vorstandes der Generalversammlung gegenüber erklären.
Der Rücktritt wird erst mit der Wahl eines Nachfolgers wirksam.

 

§ 15 Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines.
Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Satzungen einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Insbesondere umfasst der Aufgabenbereich des Vorstandes folgende Agenden:
a) Erstellung des Jahresvoranschlages, Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
b) Vorbereitung der Generalversammlung
c) Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung
d) Verwaltung des Vereinsvermögens
e) Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
f) Die Veranlassung und Genehmigung von Fachausschüssen die zur Unterstützung des Vorstandes gebildet werden können.

 

§ 16 Agenden der Funktionäre

Dem Obmann obliegt die Vertretung des Vereines nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.
Er führt den Vorsitz im Vorstand und in der Generalversammlung.
Der Schriftführer verfasst alle vom Verein ausgehenden Schriften und Dokumente und besorgt die Geschäfte des Vereinsarchivs.
Der Kassier besorgt die ordnungsgemäße Geldgebarung und ist darüber dem Verein verantwortlich.
Der Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin.
Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.

 

§ 17 Rechnungsprüfer

Die drei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt; eine Wiederwahl ist möglich.
Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses.
Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Die Bestimmungen hinsichtlich der Enthebung und des Rücktritts der Vorstandsmitglieder gelten für die Rechnungsprüfer sinngemäß.

 

§ 18 Sekretär

Entfällt

 

§ 19 Schiedsgericht

Zur Schlichtung von Streitigkeiten innerhalb des Vereines ist ein Schiedsgericht zu bilden, in das jede streitende Partei zwei Vertreter entsendet.
Den Vorsitz führt ein überparteilicher Vorsitzender, der aus dem Kreise der Vereinsmitglieder von den Vertretern der Parteien mit Stimmenmehrheit zu wählen ist.
Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Die Beschlüsse werden mit Mehrheit gefasst.
Die Mitglieder des Schiedsgericht dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen nach Gewährung beiderseitigen Gehörs.
Seine Entscheidungen sind vererinsintern endgültig.

 

§ 20 Ausfertigungen und Bekanntmachungen

Ausfertigungen und Bekanntmachungen müssen vom Obmann und vom Schriftführer unterfertigt sein.
Die Kundmachungen erfolgen durch direkte Verständigung oder durch Verlautbarung in den Mitteilungsblättern.

 

§ 21 Vereinsauflösung

Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschliessen.
Insbesonders hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
Bei Auflösung oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszweckes fällt das Vereinsvermögen an die Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich, Landesverband Niederösterreich, welche das Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden hat.
Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.
Er ist auchverpflichtet, die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.

 

Wöllersdorf, im. April 2012